Beim Saisonfinale des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring konnte Luca Stolz noch einmal ein versöhnliches Ergebnis erzielen. Gemeinsam mit seinem Teamgefährten Luca Ludwig fuhr der 22-jährige Brachbacher im Samstagsrennen auf den dritten Rang und durfte sich damit über eine weitere Podiumsplatzierung in dieser Saison freuen. Auch im Sonntagsrennen gelang Stolz nach einer starken Aufholjagd noch der Sprung in die Punkte.

„Mit unserem Abschneiden auf dem Hockenheimring können wir zufrieden sein. Insgesamt hätten wir uns allerdings schon etwas mehr von der Saison versprochen. Leider hat uns jedoch über das Jahr hinweg oft das letzte bisschen Rennglück gefehlt. Dieses ist einfach notwendig, um am Ende auch ein Wort um den Meisterschaftstitel mitreden zu können“, bilanzierte Stolz, der beim Saisonfinale noch einmal alles in die Waagschale warf und von Beginn an schnelle Rundenzeiten in den Asphalt zaubern konnte. So gelang es dem Brachbacher auch den Mercedes-AMG GT3 von Zakspeed Racing in die erste Startreihe zu stellen. Nur drei Zehntelsekunden fehlten ihm am Ende zur Pole Position.

„Der Hockenheimring kommt von seinem Layout her der Corvette unheimlich entgegen, was man auch wieder im Qualifying gemerkt hat. Dementsprechend schwierig war es für uns an diese Zeit heranzukommen. Es hat unter dem Strich nicht ganz für uns gereicht, dennoch ist der zweite Startplatz eine tolle Ausgangsposition für das Rennen“, so Stolz nach seiner Zeitenjagd.

In der Anfangsphase des Rennens lieferte sich der 22-Jährige dann ein faszinierendes Duell mit dem Porsche des KÜS TEAM75 Bernhard. Stolz konnte dem Druck jedoch erfolgreich standhalten und das Fahrzeug auf der zweiten Position an seinen Teamgefährten Luca Ludwig übergeben. Dieser zeigte im zweiten Teil des Rennens ebenfalls eine starke Leistung, musste jedoch noch einen Audi R8 LMS passieren lassen. Nach Ablauf der Renndistanz überquerte das Zakspeed-Duo schließlich auf dem dritten Rang die Ziellinie.

Im Sonntagsrennen war die Ausgangsposition aufgrund des Erfolgsballastes vom Vortag eine ganz andere. Vom 13. Startplatz aus setzte die Mannschaft rund um Luca Stolz aber alles daran, um trotz des Zusatzgewichtes noch in die Punkte zu fahren. Dies sollte nach einer starken Aufholjagd auch gelingen. Am Ende wurde Luca Stolz auf dem neunten Platz abgewinkt.

„Wir haben zwischenzeitlich eine fünf Sekunden Pit Stopp Strafe bekommen, ansonsten wäre für uns heute noch mehr möglich gewesen. Trotzdem denke ich, dass wir insgesamt mit dem Abschneiden auf dem Hockenheimring zufrieden sein können.“ Luca Stolz beendet die Saison des ADAC GT Masters damit auf dem elften Platz in der Fahrerwertung sowie auf dem dritten Rang in der Junioren-Wertung.

Am nächsten Wochenende geht es für den Nachwuchspiloten bereits weiter. In Barcelona steht für Luca Stolz das Saisonfinale der Blancpain Endurance Series auf dem Programm.