Der Lamborghini-Huracan-Pilot klagte bei seinem ersten Einsatz in Daytona am gesamten Wochenende über mangelnde Geschwindigkeit seines Renners. Von Rang 21 ging es für den Konrad-Lamborghini mit der Startnummer 21 ins Rennen.

Gleich zu Beginn wurde Startfahrer Lance Willsey (USA) in einen Dreher gezwungen, der zu einer Beschädigung der Frontpartie führte. Die Reparatur kostete zwölf Runden und warf die Mannschaft mit Luca Stolz, Lance Willsey, Marc Basseng, sowie Marco Mapelli schon früh weit zurück. Aber aufgeben gilt nicht in einem 24-Stunden- Rennen, und so kämpfte sich das Lamborghini-Quintett wieder ins Rennen zurück. „Nach etwa 14 Stunden hat dann aber die Servolenkung ihren Dienst quittiert. Die Reparatur hätte circa eine Stunde gedauert, und nach unserem ersten Rückstand hätte es keinen Sinn mehr gemacht weiterzufahren. Das ist sehr ärgerlich, da wir im Regen zu den schnellsten Autos unserer Klasse gehört haben“, beschrieb der 21-jährige Brachbacher das vorzeitige Ende. „Ich möchte hinsichtlich 2018 unbedingt wieder an diesem einzigartigen Rennen teilnehmen. Die Atmosphäre speziell in der Nacht ist atemraubend. Durch das differenzierte Reglement der IMSA Weathertech Serie bleibt das Rennen bis in die letzte Stunde spannend, wo am Ende der Fahrer den Unterschied machen kann“, resümiert Luca.