Nachdem Luca Stolz bereits in der VLN Langstreckenmeisterschaft einen gelungenen Saisoneinstand gefeiert hat, verlief auch der Auftakt des Blancpain Endurance Cup auf dem italienischen Traditionskurs in Monza für den Brachbacher vielversprechend. So konnte Stolz im stark besetzten Teilnehmerfeld mit dem Mercedes-AMG Team Black Falcon in die Top10 fahren.

„Insgesamt ist es ein solides Ergebnis für uns zum Auftakt der Blancpain Endurance. Das Fahrzeug war seitens des Mercedes-AMG Team Black Falcon perfekt vorbereitet und wir waren im stark besetzten Teilnehmerfeld absolut konkurrenzfähig. Bei den nächsten Rennen gilt es nun an die Performance anzuknüpfen und uns noch weiter zu verbessern“, bilanzierte Stolz nach dem Rennen.

Insgesamt über 50 GT3 Fahrzeuge, die mit einer Vielzahl von Top-Piloten aus dem Langstreckensport sowie ehemaligen Formel 1 Stars besetzt waren, nahmen das Auftaktwochenende in Angriff. Zur Freude der vielen Zuschauer rund um die Strecke in Monza ging es dabei schon im Qualifying eng zur Sache. Gemeinsam mit seinen beiden Teamkollegen Adam Christodoulou und Yelmer Buurman konnte Stolz den Mercedes-AMG GT3 bei diesem ersten spannenden Schlagabtausch in der neuen Saison auf einer aussichtsreichen zehnten Startposition qualifizieren.

„Die Ausgeglichenheit im Fahrerfeld der Blancpain Endurance ist echt beeindruckend. So liegen knapp über 30 Fahrzeuge nach dem Qualifying innerhalb von nur einer Sekunde. Das verspricht viel Spannung für das Rennen“, so Stolz, der mit der Ausgangsposition als zweitbester Mercedes nach dem Qualifying äußerst zufrieden war.

Der anschließende Start ins dreistündige Rennen verlief äußerst turbulent. Bereits kurz nach der Startfreigabe waren mehrere Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt. Stolz Teamkollege Yelmer Buurman, der den ersten Stint für das Mercedes-AMG Team Black Falcon absolvierte, konnte sich jedoch erfolgreich aus den Turbulenzen heraushalten. „Wir haben in der Szene richtig Glück gehabt, denn der Unfall war genau unmittelbar vor Yelmer. Er hat gut reagiert und wir sind ohne Kratzer durchgekommen.“

In den Folgerunden beruhigte sich das Renngeschehen wieder und die Mannschaft rund um Luca Stolz konnte Positionen nach vorne gutmachen. „Wir sind soweit fehlerfrei durchgekommen und auch unsere Boxencrew hat einen ausgezeichneten Job gemacht. Dadurch sind wir zwischenzeitlich bis auf den fünften Platz nach vorne gekommen“, so der Brachbacher, der das Cockpit von Buurman übernahm und an die Performance des Niederländers anknüpfen konnte.

Gegen Ende des Rennens entwickelte sich dann noch einmal ein faszinierender Kampf um diese fünfte Position. „Adam hat bis zum Schluss alles gegeben, aber es hat nicht ganz gereicht, um den Ferrari und den Bentley hinter uns zu halten. Wir sind dann auf dem siebten Platz ins Ziel gekommen. Schade, dass wir dann nachträglich noch eine 30 Sekunden Strafe erhalten haben und wir dadurch letztlich nur auf dem zehnten Rang gewertet worden sind. Aber beim nächsten Mal greifen wir wieder an. Vielen Dank an Black Falcon und Mercedes-AMG für das perfekt vorbereitete Fahrzeug“, so Stolz.