„Rang 21 ist leider nicht ganz das Ergebnis, das wir uns erhofft hatten, eine Position zwischen Rang fünf und sieben wäre durchaus realistisch gewesen.“ Die Enttäuschung über den „nur“ 21. Gesamtrang beim 24-Stunden Rennen von Dubai, war dem Brachbacher Luca Stolz unmittelbar nach dem Zieleinlauf am Persischen Golf deutlich anzumerken. In Reichweite einer Podiumsposition, warf eine Kollision und eine anschließend notwendige Reparatur, die Lamborghini Gallardo Mannschaft von Konrad-Motorsport, für die der 21-jährige am Start war, chancenlos zurück.

Nach dem Qualifying am Donnerstag stand für Luca Stolz und seine Teamkollegen Marc Basseng (D), Marco Mapelli (I), Jules Gounon (F) und Paul Scheuschner (D) mit dem Lamborghini Huracan GT3 des Teams Konrad-Motorsport Position 13 auf dem Zeitentableau. Aber schon wenige Runden nach dem Start, wurde Startpilot Basseng in einen unverschuldeten Dreher gezwungen und verlor früh einige Positionen. Im Verlaufe der ersten Rennhälfte konnte sich das Konrad-Quintett aber durch schnelle und fehlerfreie Runden wieder nach vorne kämpfen und am späten Abend war es Luca Stolz der den italienischen GT3 Renner in die Top10 des 95 Starter starken Feldes fahren konnte.

„Leider hat es in den frühen Morgenstunden dann einen Kontakt mit einem Kontrahenten gegeben“, erklärt Luca Stolz. „Dabei wurden Teile des Radträgers beschädigt, die zwar von unseren Mechanikern repariert werden konnten, aber der Zeitverlust war so groß, dass wir mit der Entscheidung im Rennen nichts mehr zu tun hatten.“ Was der Lamborghini-Mannschaft blieb, war Schadensbegrenzung, die auf Gesamtrang 21 endete.

Bereits in zwei Wochen geht es für den Brachbacher mit dem nächsten 24-Stunden Klassiker weiter. Bei den 24-Stunden von Daytona in Florida, startet Luca Stolz ebenfalls auf einem Lamborghini Huracan GT3.